Aktuelles

Danke aus Katjunguti

Vor einigen Tagen erreichten den Familienkreis Kunterbunt mehrfach Nachrichten aus Tansania von Sr. Emilia, der Leiterin der Krankenstation in Kajunguti. Sie selbst und eine Mitschwester waren offiziell schwer an Lungenentzündung erkrankt, hatten aber alle Symptome einer Corona Infektion. Glücklicherweise hat sie sich inzwischen etwas erholt und ist wieder im Dienst.

Dazu muss man sagen, dass es trotz gegenteiliger Berichte über schwere Erkrankungen und Todesfälle in Tansania offiziell kein Corona mehr gibt. Daher wird auch nicht getestet oder geimpft. Informationen über die Covid19- Lage darf allein die Regierung veröffentlichen.
Sr. Emilia schreibt folgendes:

My dear friends, meine lieben Freunde, Freundinnen und UnterstützerInnnen in Olfen,
wir bedanken uns immer und immer wieder herzlich dafür, dass ihr an unsere Nöte denkt.
Ich möchte euch einen kurzen Überblick über die sehr ernste Lage in Kajunguti geben: Momentan behandeln wir hier viele Kranke mit Lungenentzündung, aber alles deutet auf Covid19 hin. Unser Health Center ist komplett ausgelastet und die meisten unserer Patienten, vor allem die Kinder, leiden unter starkem Husten. Gott sei Dank haben wir eure Unterstützung, denn die Krankenhäuser erhalten nach dem Willen der Politik keine Corona-Medikamente und Tests. Daher haben wir auch keine Vorräte. Sämtliche Medizin und Labormaterial müssen von uns teuer bei Importeuren eingekauft werden. Die Lieferzeit beträgt leider 6- 7 Wochen und die Preise sind kräftig gestiegen.
Nachdem wir bereits vor einiger Zeit von euren Hilfszahlungen Schutzausrüstung und Sauerstoff erwerben konnten, haben wir von euren Spendengeldern, die wir am 29. Januar erhielten, weiteres Labormaterial und hochwertige starke Antibiotika für die Behandlung der Lungenentzündungen und Covid-Symptome gekauft. Nur deshalb können wir viele Fälle überhaupt behandeln.

Meine Lieben, wir können euch nicht oft genug “Danke“ sagen für all das, was ihr für uns tut. Einfach großartig! Gott segne euch.
Ihr seid unsere rechte Hand. Bitte sagt allen, sie sollen nicht die Hoffnung verlieren. Jesus wird unsere Wunden in dieser schweren Zeit von Corona heilen. Amen.
Im Namen aller
Sr. Emilia

Fastenessen to go

So, 28.03.21 – Kartoffelsuppe zum Mitnehmen

Der Familienkreis Kunterbunt lädt zum coronakonformen Fastenessen vor das Haus Katharina ein. Von 11:30 bis 13:30 Uhr wird dort gegen eine freiwillige Spende die aus früheren Jahren bereits bekannte und beliebte Kartoffelsuppe ausgegeben.

Interessierte werden gebeten, einen entsprechenden Topf mitzubringen und sich, wenn möglich, per Mail: Familienkreiskunterbunt@web.de oder telefonisch bei Familie Walters (02595 – 72 19) oder Familie Eckmann (02595 – 55 02) anzumelden.

Ein Bringservice für Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, wird ebenfalls angeboten. Bitte sich auch dafür unter einer der genannten Telefonnummern anmelden.

Der Familienkreis Kunterbunt freut sich auf alle Gäste und ihre freiwilligen Spenden zu Gunsten der Kajanguti Krankenstation in Tansania.

Kunterbunt 01 (23)

News aus Tansania

Liebe Freunde und Unterstützer!

Emilia schickt Neuigkeiten und Grüße aus Tansania.
Auch wenn die Regierung Corona für beendet erklärt hat, gibt es, auch jetzt im Februar 2021, immer wieder Patienten mit Anzeichen für eine Corona Infektion. So schreibt Emilia, dass momentan eine Frau und ein Mann mit schwerer Pneumonia auf der Krankenstation in Katjunguti behandelt werden. Sie verwenden starke Antibiotika und hoffen, dass sich keine weiteren Patienten anstecken. Da sie bisher noch keine Coronatests haben, ist es schwer einzuschätzen, wie viele Menschen wirklich mit Corona infiziert sind. Soweit es möglich ist, werden Patienten mit starken Erkältungssymptomen von anderen Patienten separiert und behandelt.

Dank der Spenden aus Olfen konnten die starken Antibiotika aus Dar es Salaam gekauft werden. Schwester Emilia und alle Menschen aus Katjunguti senden ihren Dank und Gottes Segen an alle.

Mit weiteren Spenden sollen Coronatests angeschafft und ein Gebäude zur Behandlung von Patienten mit hoch ansteckenden Krankheiten gebaut werden.

Vielen Dank auch im Namen

des Familienkreises Kunterbunt

Jahresrückblick 2020

Wir sind alle gerufen,
der Welt Hoffnung zu bringen
Papst Franziskus

Liebe Freunde und Unterstützer!
In diesem besonderen Jahr möchten wir Ihnen einen kurzen Bericht über die Situation der Krankenstation in Kajunguti geben.
Am 15.03.2020 erhielten wir eine WhatsApp-Nachricht von Sr. Emilia aus Kajunguti. „Wir haben große Angst vor Corona, weil es viele Infizierte in Kenia gibt. Die Grenzen sollen geschlossen werden, aber so ein Virus breitet sich schnell aus. Uns fehlen Isolationsräume sowie genügend Masken und Desinfektionsmittel.“

Am 22.03.2020 wurden in Tansania alle Schulen geschlossen, die Kinder mussten zurück in die Familien. Damit erhielten sie auch keine warme Schulspeise mehr, die für viele arme Familien in Kajunguti eine wichtige Unterstützung ist.
Ihre und unsere Spende erreichte am 24.03. die Krankenstation und sie konnten die notwendigen Schutzausrüstungen kaufen.

Anfang Juni berichtete Sr. Emilia über die ersten Corona Erkrankten in der Krankenstation. Außerdem unterstützen einige ihrer MitarbeiterInnnen die Corona-Testungen an der tansanischen Grenze zu Uganda. Von dort mussten schon einige Menschen in die größeren Krankenhäuser gebracht werden. Doch die meisten Patienten leiden an Malaria und Husten, sowie Infektionen der oberen Atemwege. Viele Familien haben wegen der Corona Krise kein Einkommen, so dass sie die notwendigen Medikamente nicht zahlen können.
Um Medizin und Behandlungen zu finanzieren, wurden im Sommer weitere Spendengelder überwiesen.
So wurden aus einfachen Mitteln vor der Krankenstation Handwaschbecken gebaut, damit sich alle gründlich die Hände waschen können, bevor sie die Station betreten.

Wegen der Pandemie dürfen jetzt auf dem Gelände von den Angehörigen keine Mahlzeiten mehr für die Kranken gekocht werden. Deshalb wurde ein kleiner Kiosk gebaut, in dem nun Nahrungsmittel und Hygieneartikel erworben werden können.

Ein großer Wunsch der Schwestern wäre es, ein Gebäude mit Einzelzimmern zur Isolierung bauen zu können. Ganz aktuell berichtet Sr. Emilia von Patienten mit Covid-Symptomen, die durch den gezielten Einsatz hochdosierter Antibiotika behandelt und gerettet werden konnten.
Wie so manches fiel in diesem Jahr leider auch unser Fastenessen aus, doch trotz eigener Nöte und Schwierigkeiten haben viele Menschen die Krankenstation und die unermüdliche Arbeit von Schwester Emilia sehr unterstützt. Bis jetzt konnten wir 13.500 € überweisen. Zu unserem großen Glück wurde diese Summe vom Spendenwerk Missio nochmals um 1.500 € aufgestockt.
So sagen wir Ihnen allen gemeinsam mit den Menschen in Kajunguti

Asante sana! Danke!
und wünschen von Herzen
Krismasi Njema – Frohe Weihnachten
Bleiben Sie gesund,

die Mitglieder des Familienkreis Kunterbunt,
Fam. Buxkämper, Elbers, Eichhorn, R.+A. Eckmann, Hölscher, Middelmann, Richter, Schwabe und Walters

P1080995
Wasserhähne vor dem Health Center
Kiosk in 2020 fertiggestellt
Durch Ihre Spenden konnte das Gebäude finanziert werden

Wie du den Menschen helfen kannst.

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